Die Flüchtlinge aus der Ostukraine

Als ich Mitte Januar nach Kiew gereist bin, habe ich vor allem zum Thema Binnenflüchtlinge recherchiert. Man spricht davon, dass etwa eineinhalb Millionen Menschen aus den Gebieten in Donezk und Lugansk geflohen sein sollen. Einige sind nach Russland gegangen, aber die meisten befinden sich immer noch auf ukrainischem Boden. Hier kann man sich einen guten Überblick über die Entwicklung verschaffen.

In der Nähe der Kiewer Metrostation „Kontraktova Ploscha“ befindet sich ein Hilfszentrum für diese Menschen. Dort bekommen sie – je nach Bedarf –  Kleidung, Geschirr, Medikamente, Bettwäsche und eine warme Suppe.

Interview mit der Freiwilligen Rebecca Barth

Etwa 30 Freiwillige engagieren sich, um den Flüchtlingen dort zu helfen. Sie registrieren die Flüchtlinge, sortieren Kleidung, geben die Kleidung aus oder kochen Suppe und Tee. Eine der Freiwilligen ist die 22-jährige Rebecca Barth, die an der Humboldt-Universität in Berlin Slawistik und Sozialwissenschaften studiert. Sie hat auch ein Semester an der Lomonossow-Universität in Moskau verbracht und erzählt unter anderem davon, was sie nach Kiew geführt hat, was sie am meisten beeindruckt und wie sich ihr Blick auf Russland verändert hat (Länge: 8.30 min.).

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