Dietmar Beiersdorfer im Gespräch (Teil III)

Im letzten Teil des Gesprächs mit Dietmar Beiersdorfer, Sportdirektor bei Zenit St. Petersburg, geht es um die Fußball-WM 2018. Ich war ja vor einigen Wochen auf Recherchereise in Brasilien, das 2014 die Fußball-Weltmeisterschaft austragen wird. Gemeinsam mit elf anderen Kollegen habe ich mir angeschaut wie weit die Vorbereitungen sind für dieses sportliche Großereignis. In den nächsten Wochen werde ich darüber noch ausführlich berichten… jetzt aber erst einmal Russland.

In den nächsten fünf Jahren werden vor allem neue Stadien, Straßen, Hotels und Flughäfen gebaut. Die Regierung rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von 15 Milliarden Euro. Nachdem die Fußball-EM in Polen und der Ukraine 2012 die erste Europameisterschaft in Osteuropa nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war, wird es in Russland die erste WM werden. Vergangenes Jahr wurden die elf Austragungsorte benannt. Demnach sind dabei: St. Petersburg, Jekaterinburg, Kasan, Kaliningrad, Nischnij Nowgorod, Sotschi, Samara, Saransk, Rostow am Don, Wolgograd und Moskau. In Moskau werden gleich zwei Stadien für die WM genutzt: das Luschniki-Stadion und das Spartak-Stadion. Nur wenige Stadien renoviert – die meisten werden neu gebaut. Wer sich einen Eindruck von den Neubauten verschaffen will, findet hier die Entwürfe der neuen Stadien: http://www.handelsblatt.com/sport/fussball/nachrichten/russland-das-sind-die-stadien-fuer-die-fussball-wm-2018/7199596.html#image.

Im Interview spricht Dietmar Beiersdorfer davon, dass er fünf Jahre vor Anpfiff noch nicht viel von den Vorbereitungen für die Fußball-WM mitbekommt… außerdem erzählt, ob er sich vorstellen kann noch so lange wie sein Vertrag läuft – also bis 2015 – in St. Petersburg zu bleiben.

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