Interview zum „Gesetz gegen die Propaganda von Homosexualität“

Das Filmfestival „Bok o Bok“ (zu Deutsch „Seite an Seite“) gibt es seit 2008. Initiiert wurde es in der westlichsten Stadt Russlands – in St. Petersburg. Das Filmfestival ist insofern besonders als dass es ein schwul-lesbisches Filmfestival ist und in Russland Homophobie stark verbreitet ist. Im Interview spreche ich mit der Leiterin, Gulya Sultanova, über das Filmfestival, aber vor allem auch über das so genannte „Anti-Homosexuellen-Gesetz“, das Ende Februar in St. Petersburg verabschiedet wurde. Das gibt zum Beispiel Polizisten das Recht Menschen zu verhaften, wenn sie ein Plakat in den Händen halten mit der Aufschrift „Homosexualität ist normal“.

Mehr zum LGBT-Filmfestival in St. Petersburg unter: http://www.bok-o-bok.ru. In diesem Jahr werden 40 Filme gezeigt, darunter Dokumentarfilme genauso wie Kurz- und Experimentalfilme. Das Festival findet vom 24. Oktober bis zum 3. November statt und es werden mehr als 2.500 Besucher erwartet.

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